Every Day

"I am under no obligation 

to make sense to you."

 

 

*BLOG*

 

Freitag, 3.08.18  36 Grad und es wird noch heißer


"Lieber Freund, was für ein Sommer!

Ich denke Sie mir im Zimmer sitzend, mehr Omelette als Mensch."

~Nietzsche


Ein wenig beruhigt es mich ja schon, dass es schon 1887 Höllensommer gab.

Allerdings habe ich mir nun nicht die Mühe gemacht, herauszufinden, wie warm genau es an jenem 30.Juli 1887 tatsächlich war.

Vielleicht nur 25°C. 

Für damalige Wetterverhältnisse vielleicht unerträglich heiß.

Ich prophezeie dennoch, dass uns die Sonne eines Tages zu Tode grillen wird. Und selbst dann feiern das wahrscheinlich einige Sonnenanbeter und tanzen und hüpfen, während sie langsam zu Asche werden.

Mir kann auch keiner erzählen, dass die Sonne vor zehn Jahren genauso gebrannt hat, wie sie es heute tut.

Natürlich brennt sie so, nur wegen der mittlerweile nicht mehr vorhandenen Ozonschicht fühlt sie sich viel unangenehmer an.

Bisschen so, als würde uns die Natur ein Brandzeichen verpassen.


Wenn mir noch einer erzählt, er liebe diesen Sommer, wie schön und 

toll er doch ist und dass es endlich mal warm ist...dem drehe ich echt den Hals um.

Was ist falsch mit euch, Kinder Satans?

Was ist an 30°C in der Bude bitte schön?

Nachts kühlt es immerhin auf unglaubliche 28°C runter, morgens wacht man in einer Schweißpfütze auf, sobald man nur blinzelt fängt man an zu schwitzen.

'Luft' existiert draußen nicht mehr.

Im See schwimmen, zusammen mit Blaualgen? Viel Spaß.

Fünf Trilliarden Menschen an der Ostsee, Laken an Laken. Ohne mich bitte.

Ich nörgle nicht, ich habe mich noch nie über den nicht vorhandenen Sommer beschwert.

Ja, okay, ich nörgle jetzt weil er da ist und einfach nicht mehr enden will.

Dafür fordere ich als Ausgleich aber auch mal wieder einen richtigen Winter.

Fünf Monate lang.

Fünf Monate Minusgrade und jeden Tag soll es schneien.

Wer darüber meckert wird mit Schneebällen zugeballert.


Übrigens..heute ist der Tag der Wassermelone..*zwinker.


Ich bin emotional etwas derangiert. Habe Bates Motel durchgeschaut und jetzt bin ich fertig mit der Welt.


Hier der Song der Woche:


The Neighbourhood~Nervous


Hab mir überlegt, ein One-way-Ticket nach Grönland zu besorgen.

Ob die Inuit Hitze-Flüchtlinge aufnehmen?


Tschüss.

Silver





Mittwoch, 1.08.18 Schlafen ist schöner


Ich wünschte, ich hätte nie damit angefangen.

Ich wünschte, ich hätte nie angefangen, darüber nachzudenken.

Ich hätte nie angefangen, darüber zu lesen.

Ich hätte nie angefangen, darüber zu schreiben.

Es zu hinterfragen. Alles zu hinterfragen.

Es von der leisen Ahnung zu einer ohrenbetäubenden Wahrheit werden zu lassen.

Ich wünschte, ich hätte einfach weiter geschlafen.

Taub und blind.

Aber so läuft das leider nicht.

Irgendwie findet dein Unterbewusstsein einen Weg, dir zu zeigen, was du nicht wahrhaben willst.

Selbst wenn du über Jahre hinweg gekonnt ignorierst.

Dein Unterbewusstsein arbeitet mit deinem Körper zusammen, da kannst du dich noch so querstellen.


Über kurz oder lang bündelt sich einfach alles und schiesst nur so in dein ganz reales Bewusstsein, in deinen Körper, mit einer Wucht, die mit nichts vergleichbar ist.

Ja. Dann stehst du da, wie in der dritten Runde k.o. geschlagen.

Kurz bevor du zu Boden gehst.

Noch auf den Beinen aber gar nicht im Klaren darüber, was gerade passiert ist.


Ich wünschte, ich hätte nie damit angefangen.

Wenn man einmal anfängt, setzt sich eine Lawine in Gang, die nicht mehr zu stoppen ist.

Wem das letztendlich was bringt, weiß ich nicht.

Es fühlt sich nicht gut an.

Gar nicht gut.

Aber einfach weiter schlafen geht jetzt nicht mehr.


Silver




 

Mittwoch, 11.07.18                        Reasons to live

 

 

Reasons to live #1: Smol bean .. Jumpsuit

 

..to be continued

 

 

 

 

Dienstag, 10.07.18                        Alles cool

 

Oh nein, natürlich nicht!

Natürlich würde ich das niemals tun. Denn es gibt doch immer den nächsten Morgen, immer diese nächsten Morgen, an denen die Welt schon wieder ganz anders aussieht.

Ja, schon. Die Welt sieht vielleicht anders aus, aber in dir drin sieht es doch noch genau so aus, wie gestern.

Was soll denn in den paar Stunden passiert sein, das aus dir einen anderen Menschen gemacht hat?

Was soll geschehen sein, das aus allen anderen andere Menschen gemacht hat?

Aber ja, es geht doch immer weiter.

Oder nicht?

Natürlich würde ich nie..niemals, nein.

Wenn ihr wüsstet, wie knapp das eigentlich war.

Wenn ihr eine Ahnung hättet, wie nah am Abgrund ich stand.

Ich stand nicht nur an diesem berüchtigten Abgrund, von dem diese komischen Leute sprechen, diese Leute, die doch nur zu weich sind für diese Welt, die immer Drama machen und immer zu viel nachdenken.

Wie weh das tut, das zu hören und zu denken, wenn du wüsstest, das ich auch einer dieser komischen Leute bin.

Nein, ich stand nicht am Abgrund, ich hing bereits an der Klippe, mit dem kleinen Finger am Felsen.

Und es gab eine Zeit, da konnte ich mich nicht mehr halten.

Weil man sich allein irgendwann nicht mehr halten kann.

Schon gar nicht, wenn andere von oben auf deine Hand treten weil sie dich fallen sehen wollen.

Wenn ihr nur einmal fühlen könntet, wie es sich anfühlt, wenn du denkst, dass irgendwas mit dir nicht stimmt.

Wenn dir bewusst wird, dass tatsächlich etwas mit dir nicht stimmt. Wenn du weißt, dass du nicht gesund bist. Wenn du dich fühlst, als würdest du jeden Moment entweder zusammenklappen oder komplett explodieren.

Wenn nur dein Pflichtbewusstsein und die Angst, dir die Blöße zu geben, dich davon abhält, offen zu legen, wie ausgehöhlt und schwach und verzweifelt du in Wirklichkeit bist.

Wenn du aus reiner Höflichkeit nicht alles und jeden um dich herum zusammenschlägst und ihnen ins Gesicht brüllst, was eigentlich offensichtlich ist.

Wie lange kann man sich selbst eigentlich zurücknehmen und zusammenfalten, jede Seite von dir zusammenfalten, um zu verstecken, was ist, weil andere sie nicht sehen wollen und nicht verstehen wollen? Wenn sie dir so lange deine Stimme verbieten, bis du endlich schweigst und dir so lange eintrichtern, dass du gar nichts bist, damit sie ihre Ruhe haben.

Aber hey, alles gut.

Kein Stress. Ich würde doch nie.

Dafür ist doch alles viel zu lebenswert, oder nicht?

 

Silver

 

 

 

 Samstag, 23.06.18                      Echt jetzt?

 

"Immerhin lebst du noch, also kann es so schlimm ja nicht gewesen sein".

 

Wow. Einfach wow..

 

 

 

Mittwoch, 30.05.18                      Leicht gesagt

 

Es ist immer einfach, auf etwas Geschriebenes aufzubauen, etwas hinzuzufügen oder anzumerken oder zu bemängeln.

Vergiss aber bitte nie, dass diese Worte einen Ursprung haben; Gedanken, Gefühlen und Situationen entspringen, die du nicht kennst, nicht verstehst oder anders siehst.

Es ist immer leicht, eine Meinung zu haben, zu etwas, das dich nicht betrifft und nicht berührt.

Vergiss nicht, dass Worte eben nicht nur Worte sind.

Sie können eine Waffe sein, sie können ein Pflaster sein.

Sie können etwas bewegen oder gar nichts ändern.

Manchmal hat man aber nur Worte.

Manchmal sind Worte alles, was man braucht.

Manchmal muss das einfach reichen.   

 

Silver       

 

 

 

Mittwoch, 23.Mai.18                  Zu viele Gedanken 

 

Noch ein Ziel: Vergangenes vergangen sein lassen.

Es ist nicht vergessen aber vergangen.

Alles was war, wird immer ein Teil von mir sein.

Aber ich bin nicht mehr so, wie mit sieben Jahren, ich bin nicht mehr so, wie letztes Jahr um diese Zeit, ich bin nicht mal mehr, wie ich gestern war.

Und doch bin ich noch genau so .

Genau so werde ich immer bleiben, nur jeden Tag ein wenig mehr.

Ein wenig mehr, wie ich sein möchte.

 

 

 

 

April '18                                   Gedankengedöns 

 

Ziel für Irgendwann: unbedingt gelassener werden und mir erlauben, nicht für jeden Mist Verständnis haben zu müssen. Und nicht für alles und jeden verantwortlich zu sein.

 

 

 

 

Mittwoch, 31.01.18                         Bleib 

 

Dabei möchte ich eigentlich nur, dass du mich aufhältst.

Dass du sagst, geh' nicht.

Du brauchst mich nicht.

Ich brauche dich nicht.

Aber ich möchte, dass du mich willst.

Und ich mag es, dich zu wollen.

Ich weiß, dass meine Gedanken unsinnig sind.

Dass das, was ich sage und tue und schreibe widersprüchlich, sinnlos, unverständlich, kindisch, verwirrend und absurd erscheint.

Nun, vielleicht ist es das wirklich. In deiner realen Welt.

Vielleicht bin ich komplett verrückt. In deiner realen Welt.

Vielleicht bin ich aber auch der einzig normale Mensch unter einer Horde Wahnsinniger.

Und du bist verrückt.

Ich möchte eigentlich nur, dass du mich aufhältst.

Selbst wenn ich es unmöglich erscheinen lasse, zu bleiben.

In dieser realen Welt.

 

Silver

 

 

 

 

Freitag, 23.02.18                      Time to say Goodbye?

 

Wie eventuell schon bemerkt wurde, habe ich erstmal sämtliche Disaster und Sonstiges auf Unsichtbar gestellt.

Ich muss und möchte mir Gedanken machen, wie und ob es hier weiter geht.

Es kann gut sein, dass Auszüge oder ganze Einträge auf einer anderen Seite, auf einer ganz anderen Plattform zu finden sein werden, 

Denn mit dem Schreiben aufhören möchte ich nicht.

 

Bis bald,

 

Silver

 

 

Donnerstag, 22.02.18                              Detroit

 

Nun ist es also tatsächlich so gekommen, wie es zu erwarten war.

Es ist so traurig, und irgendwie auch seltsam, dass mittlerweile 98% der Kommentare hier, von nicht mehr existierenden Seiten stammen. Von Geistern, sozusagen.

Die Zeichen waren schon lange da, aber, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Nun ist die auch noch dahin.

Alle sind fort. Ausgelöscht, buchstäblich.

 

Ich finde diese Entwicklung einfach traurig aber auf ganzer Linie.

Dass einfach immer weniger geschrieben wird, worüber ist ja erstmal egal. 

Dass die Meinung vorherrscht, das reale Leben sei nicht (mehr) verknüpfbar mit dem Schreiben.

Dass FB oder Instagram irgendwie realer erscheinen. 

Vielleicht ist es tatsächlich nicht verknüpfbar, vielleicht passt ein geordnetes und glückliches Leben eben nicht in die Schreibwelt, vielleicht ist das Leben so schnelllebig geworden, dass die Zeit nur reicht, um schnell ein paar Bilder zu liken oder ein paar Schnappschüsse vom eigenen Wochenendtrip hochzuladen. Alles gut, alles fein.

Man muss immer und überall interessant bleiben, alles zeigen, alles teilen.

Da sind ein paar geschriebene Worte eben zu langweilig, es ist auch anstrengend, sich Gedanken zu machen. 

 

 

So fällt die Möglichkeit, überhaupt die Idee, sich kreativ auszudrücken, das Schreiben, mehr und mehr weg.

Keine Schreibwettis mehr, keine kleinen Kunstwerke im Grafik-Design, keine Versuche, die Welt und wie sie empfunden wird, sich selbst, in Gedichten oder Kurzgeschichten oder sonstigen Texten, zu verarbeiten.

 

Die einen scheinen dem entwachsen zu sein. Die anderen wachsen in eine andere Welt hinein, digital ja, nur anders.

Schlecht ist das alles nicht, jede Plattform hat ihre Berechtigung und jeder Bereich hat gute und schlechte Seiten.

 

Ich verstehe nur oft nicht, warum nicht alles zusammen funktioniert.

 

Manchmal fühlt sich das alles an, als könnten sie das Glöckchen nicht mehr hören.

Die Magie ist fort, sie sind taub geworden.

Die Erinnerungen sind verblasst, man ist in der 'richtigen' Welt angekommen.

Haha, ja. Nein.

 

Ach, es war schön.

Ich vermisse es.

Ich vermisse euch.

 

Silver

 

 

Montag, 29.01.17                            Vergangenheit

 

Vergangenheit ist, wenn es nicht mehr weh tut.

Mark Twain

 

 

Fuuuuuuck...es ist also nichts Vergangenheit?

 

 

Silver